>> Executive Summary
Seit der Amtseinführung der neuen Regierung ist durch viele Ankündigungen eine steigende Unsicherheit zu beobachten, was auch durch hohe Ausschläge des Volatilitätsindex der US-Börse widergespiegelt wird. Insbesondere die Anordnung von Zöllen auf Produkte aus anderen Wirtschaftsräumen ist, hinsichtlich der ökonomischen Konsequenzen, nur schwer einzuordnen. Deswegen untersuchen wir in dieser Ausgabe auf Seite 6 mögliche Folgen einiger diskutierter Programmpunkte der Trump-Regierung. Da es durch die Zölle bedingt zu einem Preisanstieg importierter Produkte und zu entsprechendem Inflationsdruck kommen kann, hat die FED zuletzt die Leitzinsen aus Vorsichtsgründen in der Spanne von 4,25% und 4,5% stabil gehalten. Das weiterhin relativ hohe Zinsniveau in Kombination mit den gestiegenen allgemeinen Lebenshaltungskosten wirkt dämpfend auf die US-Immobilienmärkte, so auch auf die Mietwohnungsmärkte. Die Zahl der Fertigstellungen hat im letzten Jahr den Höhepunkt hinter sich gelassen. Die Leerstandsquote liegt im Multifamily-Segment bei 7,7%. Das jährliche Wachstum der Angebotsmieten fiel im 4. Quartal 2024 sehr moderat aus. Allerdings ist die Zahl der Baugenehmigungen stark rückläufig, weshalb es künftig weniger Fertigstellungen geben wird. Zusammen mit den weiterhin steigenden Bevölkerungszahlen ist daher perspektivisch wieder mit anziehendem Mietwachstum zu rechnen. Auf den Investmentmärkten hat sich das Transaktionsvolumen von 752 Mrd. USD in 2022 auf 413 Mrd. im Jahr 2024 etwa halbiert. Es handelt sich nach drei Jahren preislicher Anpassung an das deutlich gestiegene Zinsumfeld um einen Käufermarkt. Da der Verfügbarkeit von Fremdkapital im Transaktionsgeschäft grundsätzlich eine besondere Bedeutung zukommt, ist der Schwerpunkt dieser Ausgabe dem Thema Fremdfinanzierung bzw. "Debt Capital Markets" gewidmet.
Hier der vollständige Bericht als PDF: t3://file?uid=238
